„Die Flut hat nicht nur das Ahrtal, sondern auch den Eifelkreis schwer getroffen. Die daraus resultierende Not hat gezeigt, dass eine bundesweite Solidarität besteht und Menschen sich gegenseitig helfen, wenn es darauf ankommt. Die Katastrophe hat aber auch deutlich werden lassen, dass Sie als Ortsbürgermeisterinnen und -meister ein unverzichtbares Puzzleteil des Zusammenhaltes in einer Ortsgemeinde darstellen und neben der eigenen Betroffenheit für Ihre Bürgerinnen und Bürger da waren und auch weiterhin da sind. Denn auch heute noch prägt diese Zeit Ihren Arbeitalltag als Gemeindevorsteherin und – vorsteher intensiv. Für diese Leistung und dieses Engagement können wir Ihnen nur den höhsten Respekt zollen“, so ADD-Präsident Linnertz.
Heute stehe der Wiederaufbau der betroffenen Gemeinden im Vordergrund, bei dem Land und Kommunen eng zusammenarbeiten. „Das Ausmaß der Zerstörung ist so groß, dass wir einen langen Atem brauchen. Aber man sieht wie es vorwärts geht, die Fortschritte im Kleinen und Großen sind bereits überall erkennbar. Auch diese Marathonstrecke werden wir im gemeinsamen Schulterschluß meistern“, betonte Linnertz.
Die Ministerpräsidentin hatte bereits 50 private Helferinnen und Helfer sowie 63 Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister für ihr besonderes Engagement in der Flutkatastrophe mit der zweithöchsten Auszeichnung des Landes, der Landesverdienstmedaille in der Sonderedition „Flut 2021“ geehrt.