„Jedes realisierte Projekt ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zurück in die Normalität“, so ADD-Präsident Thomas Linnertz. „Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderung die Stadt Trier in zwei wichtigen Sanierungsprojekten im Stadtteil Ehrang unterstützten können.“
Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe betonte bei der Übergabe der Förderbescheide: „Die Menschen in Ehrang krempeln seit mehr als einem Jahr die Ärmel hoch und arbeiten hart für den Wiederaufbau ihrer Häuser und Wohnungen, die durch die verheerende Flut beschädigt wurden. Die Fördermittel helfen uns dabei, auch die schwer getroffene Infrastruktur in Ehrang wieder aufzubauen und die Folgen der Flut zu beseitigen.“
Rund 118.000 Euro stehen für die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses Ehrang bereit. Weitere rund 277.000 Euro sind für die Sanierung der Grundschule Ehrang vorgesehen.
Für den Wiederaufbau in den Flutgebieten stellen Bund und Länder Wiederaufbauhilfen zur Verfügung. Antragsberechtigt sind die betroffenen Gebietskörperschaften, kommunale Zusammenschlüsse (beispielsweise Abwasserzweckverbände) sowie nicht kommunale Träger von kommunalen Infrastruktureinrichtungen (zum Beispiel Vereine, die Sportstätten betreiben).
Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ist für die Prüfung und Abwicklung der Wiederaufbauhilfen für kommunale Infrastruktureinrichtungen wie beispielsweise Schulen, Kindertagesstätten, Friedhöfe, öffentliche Straßen oder gemeindlichen Parkanlagen verantwortlich.
Der Wiederaufbau kommunaler Infrastruktur wird zu 100 Prozent aus Mitteln des Aufbauhilfefonds gefördert.