Insgesamt wurden bisher für die allgemeine kommunale Infrastruktur 374 Millionen Euro bewilligt und 245 Millionen Euro bereits ausgezahlt. Die Gelder stammen aus dem von Bund und Ländern zur Verfügung gestellten Wiederaufbaufonds.
„Der Aufbau der kommunalen Infrastruktur schreitet voran, trotzdem bleibt aber immer noch viel zu tun. Viele weitere Projekte müssen realisiert werden, um das Ahrtal weiter aufzubauen“, betonte ADD-Präsident Linnertz.
Im Landkreis Ahrweiler flossen rund 53,3 Millionen Euro an die Antragsteller. Für Projekte im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurden insgesamt rund 3,6 Millionen Euro bewilligt und die restlichen Mittel gingen an Antragsteller in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg und dem Vulkaneifelkreis.
In den meisten Fällen setzen die Kommunen die bewilligten Fördermittel für die Müll- und Schlammbeseitigung, den Straßenbau sowie die Errichtung von Behelfsbrücken ein. Aber auch der Wiederaufbau sowie die Sanierung von Sportanlagen, Schulen, Kindergärten ebenso wie Dorfplätzen oder Wirtschaftswegen gehören zu den mit den Geldern umgesetzten Maßnahmen.
Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ist für die Bewilligung der Wiederaufbauhilfen für allgemeine kommunale Infrastruktureinrichtungen wie beispielsweise Schulen, Kindertagesstätten, Rathäuser, Sportplätze, Feuerwehrgerätehäuser, Friedhöfe, Straßen oder Radwege verantwortlich.
Die Wiederherstellungskosten der öffentlichen Infrastruktur der Kommunen sowie gemeinnütziger Träger sozialer Infrastruktur werden mit bis zu 100 Prozent aus Mitteln des Wiederaufbaufonds gefördert.