„Sie waren in den Jahrzehnten ihrer beruflichen Tätigkeit beinahe in allen Bereichen des rheinland-pfälzischen Bildungswesens tätig und kennen alle Facetten von Schule. Diesen enormen Erfahrungsschatz brachten Sie auch in die unterschiedlichen Funktionen ein, die Sie bei der Schulaufsicht innehatten und haben so die Schullandschaft in der Region Koblenz maßgeblich mitgestaltet“, so ADD-Präsident Linnertz.
Gudrun Paul studierte Diplompädagogik, Französisch, Sport und Erziehungswissenschaften an der Universität Marburg sowie Paris. 1987 trat sie in den rheinland-pfälzischen Schuldienst ein. Neben ihrer Lehrtätigkeit war sie zudem als Referentin in der Lehrerfortbildung, als Lehrbeauftragte am Fachbereich Romanistik der damaligen Universität Koblenz-Landau, als Leiterin der Fachdidaktischen Kommission Französisch für die Sekundarstufe I sowie als Referentin im „Führungskolleg“ Boppard tätig. Von 2003 bis 2005 leitete Gudrun Paul das ADD-Referat „Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und Kollegs“ am Standort Koblenz und wechselte im Anschluss als Referentin zur Agentur für Qualitätssicherung, Evaluation und Selbstständigkeit von Schulen (AQS), an deren Aufbau sie maßgeblich beteiligt war. Im Jahr 2008 übernahm sie die Stelle der Schulleiterin am altsprachlichen Görres-Gymnasium in Koblenz, das sie bis zu ihrer Ernennung zur koordinierenden Referentin und Leiterin des Standortes Koblenz der ADD-Schulaufsicht 2015, leitete. Bis zur Nachbesetzung der Stelle des koordinierenden Referenten übernimmt Thomas Raabe vertretungsweise die Leitungsaufgaben der ADD-Schulaufsicht in Koblenz.