Der 72-Jährige Kreisjagdmeister erhielt die Auszeichnung heute in Trier, in Anerkennung seines langjährigen Engagements im Bereich der Jagd sowie im Gemeinderat der Verbandsgemeinde Kelberg.
„Sie demonstrieren wie wichtig und unverzichtbar das Engagement für die Natur, den Tierschutz und letztlich auch für das jagdliche Brauchtum ist. So ist es mir eine besondere Freude, Ihnen heute als Anerkennung, gleichsam als Dank der Gesellschaft namens der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz zu überreichen,“ betonte ADD-Präsident Thomas Linnertz als er Ulrich Umbach die Verdienstmedaille ans Revers heftete.
Ulrich Umbach aus Kelberg wurde 1994 zum Kreisjagdmeister des Landkreises Vulkaneifel gewählt, nachdem er bereits mehrere Jahre vorher das Amt des stellvertretenden Kreisjagdmeisters wahrnahm. Als Kreisjagdmeister wurde er fünfmal in Folge wiedergewählt und übt diese Funktion nach wie vor aus. Zudem ist der Geehrte Vorsitzender des Kreisjagdbeirates sowie des Jägerprüfungsausschusses. Daneben hat er fünf Rotwildhegegemeinschaften aufgebaut, war von 1978 bis 1994 Leiter des Hegerings Kelberg und ist seit 2013 als Geschäftsführer der Rotwild-Hegegemeinschaft Kelberg-Uersfeld tätig. Im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) gehörte der 72-Jährige der Trophäenbewertungskommission an und war Mitglied des LJV-Schalenwildausschusses. Auch ist der Ausgezeichnete seit vier Jahrzehnten als anerkannter Schweißhundeführer tätig, bildet die Führer aus und hat über die Jahre rund 7.000 sogenannte Nachsuchen durchgeführt. Bei Nachsuchen werden kranke, angeschossenen oder schwerverletzte Tiere gesucht, um deren Leid zu verkürzen.
Neben seinen Aktivitäten im Bereich der Jagd war Ulrich Umbach von 1984 bis 1998 als Mitglied im Gemeinderat der Verbandsgemeine Kelberg tätig.