© Touristinformation/Christian Millen

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Konzerte, Ausstellungen, Tagungen u.a. im Kurfürstlichen Palais

Das Kurfürstliche Palais in Trier beherbergt nicht nur die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, sondern wird als repräsentatives, historisches Gebäude auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Der Rokokosaal (bis zu 199 Sitzplätze) mit dem angrenzenden Treppenhaus bietet eine einzigartige Atmosphäre für Kammerkonzerte, aber auch für Tagungen und Empfänge.

Auch der Innenhof des Palais, der an die römische Konstantin-Basilika angrenzt, wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt. 

Der ADD ist daran gelegen, die historischen Räume der Öffentlichkeit nicht vorzuenthalten. Die Möglichkeiten für eine Besichtigung sind allerdings wegen des Dienstbetriebes sehr stark eingeschränkt. Daher ist eine Besichtigung nur nach telefonischer oder per email schriftlicher Terminvereinbarung möglich! 

 

Freitag, 23. November 2018, 20:00 Uhr - Konzert der deutsch-französischen Gesellschaft e.V.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der DFG-Trier e.V..

Sonntag, 25. November 2018, 17:00 Uhr - Vorstellung des neuen Trierer Jahrbuchs

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Verein Trierisch e.V..

Mittwoch, 28. November 2018 - Konzert der Kammermusikalischen Vereinigung

Spirit, Pleasure & More 

(Barock Ensemble)

Monika Nielen, Barockoboe, Oboe da caccia

Christoph Mayer, Barockvioline, Barockviola

Johanna Seitz, Barockharfe

• Girolamo Frescobaldi (1583-1643): Canzon Terza á due Canti

• Ascanio Mayonne (gest. 1627): Recercar

• Biagio Marini (1597-1665): La Candela-La Chizola-L‘Albana

• Barbara Strozzi (~1620): Aria „Lagrime mie“

• Dario Castello (16.-17. Jh.): Sonata Terza á due Soprani

• Giuseppe Tricarico (1623-1697): Ciacona

• Andrea Falconiero (1586-1656): Chaconne

• Henry Purcell (1659-1695): The Plaint „O let me weep“ aus „The fairy Queen“

• Georg Friedrich Händel (1685-1759): Aria „Ben che mi sia crudele“ aus Ottone

• Robert Johnson (1583-1633) u.a.: First Set of Masques

• Georg Friedrich Händel: Aria „Serenatevi“ aus Teseo

• Georg Friedrich Händel: Sinfonia aus Saul

• Georg Friedrich Händel: Adagio a-moll

• Robert Johnson u.a.: Secon Set of Masques

Die Oboistin Monika Nielen studierte an der Musikhochschule Köln bei Prof. Christian Schneider. Ihr Interesse an den historischen Oboen wurde gefördert durch Prof. Helmut Hucke, dem Nestor unter den deutschen Barockoboisten, mit dem sie jahrelang in verschiedenen Orchestern zusammenspielte. 

Als Mitglied von „musica antiqua köln“ und mit Orchestern wie Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln und vielen anderen wirkte sie bei zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen, Konzerten und Tourneen im In- und Ausland mit. Als Kammermusikerin spielte sie mit „musica antiqua köln und „SCALA köln“ CDs mit Werken von Telemann, Falckenhagen und Boccherini ein, die bei Deutsche Grammophon und MDG erschienen. 

Regelmäßig ist sie z. Bsp. in Bachschen Oratorien als Orchestermusikerin auch solistisch zu hören. Monika Nielen unterrichtet an der Rheinischen Musikschule Köln Oboe und Bläserkammermusik. Sie coacht als Bläserdozentin bei Workshops und Orchesterkursen. 

Christoph Mayer erhielt seine geigerische Ausbildung an den Musikhochschulen in München und Köln. Eine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis führte zur Mitwirkung in den meisten renommierten deutschen Barockorchestern, nicht zuletzt im Ensemble „musica antiqua köln“, mit dem er mehrere Jahre auch kammermusikalisch in zahlreichen Konzerten und vielen, teils preisgekrönten, Aufnahmen zu hören war. 

Seine hohe Reputation als Kammermusiker belegen Auftritte bei internationalen Musikfestivals, wie der Styriarte Graz, den Schwetzinger Festspielen und Klang & Raum Irsee sowie in bedeutenden Konzertsälen wie der Londoner Wigmore Hall, der Tonhalle Zürich, im Concertgebouw Amsterdam, im Lincoln Center und in „The Frick Collection“ New York oder der Berliner Philharmonie. 

Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen in größeren Formationen wirkte Mayer bei vielen Kammermusikaufnahmen mit, darunter mit „musica antiqua köln“, „Schuppanzigh-Quartett“, „SCALA köln“, „Musica ad Rhenum“ und „Ensemble 1700“. 

Mayer ist gefragter Dozent für historische Aufführungspraxis auf Kursen und Seminaren. Jährlich reist er seit 2004 als „Botschafter der historischen Aufführungspraxis“ in Kooperation unter anderem mit dem Goethe-Institut Moskau nach Nizhny Novgorod (ehem. Gorki), Russland. Für seine Meisterklasse und die Seminare an der staatlichen Musikhochschule „Mikhail Glinka“ wurde er 2006 zum Ehrenprofessor ernannt. 

Johanna Seitz studierte Konzertharfe in Wuppertal und Essen (Hochschulpreis), Barockharfe in Den Haag und Mailand. Ihr Interesse gilt dem Spielen und Erforschen vor allem historischer Harfen sowie der Suche nach originaler Harfenmusik. Ein zweiter Schwerpunkt sind Projekte mit Schauspiel, Tanz und Improvisation. Als Continuospielerin und Solistin ist sie Gast auf vielen Festivals in Europa, im Nahen Osten, in Asien und Afrika, dokumentiert durch zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Neben ihrem Duo mit Elisabeth Seitz (Salterio), für das bereits mehrere zeitgenössische Kompositionen entstanden sind, spielt sie u.a. mit Concerto Köln, Echo du Danube, Musica Fiata, Harmonie Universelle, Collegium 1704, United Continuo Service, Das Kleine Konzert, der Batzdorfer Hofkapelle, Le Parlement du Musique sowie an vielen Opernhäusern Europas, z.Zt. beim Monteverdizyklus an der Oper Köln mit Konrad Junghänel. 

Mittlerweile besitzt sie eine große Sammlung an Harfen vom Mittelalter bis zu den frühen Pedalharfen, die je nach Programm und Repertoire im Konzert zu hören sind. 

Bei der Edition Walhall ist sie Herausgeberin einer Harfenmusikreihe. Zwei Ersteinspielungen von wiederentdeckten Harfenkonzerten von G.Ch. Wagenseil und J.W. Hertel sind bei ACCENT bzw. aeolos erschienen. 

Sie gibt Kurse für Alte Musik und Folklore (Steglitzer Tage für Alte Musik, Akademie Alte Mühle Bellersen), auf Einladung von Prof. Helga Storck unterrichtete sie an den Musikhochschulen in München und Kattowitz sowie am Mozarteum in Salzburg; in München unterrichtete sie "Continuospiel für Harfenisten".

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Kammermusikalischen Vereinigung.

Freitag, 07. Dezember 2018, 20:00 Uhr - BAROCKE WEIHNACHT - SWR2-Konzert mit Villa Musica

4 Times Baroque

Jan Nigges, Blockflöte

Jonas Zschenderlein, Violine

Karl Simko, Violoncello

Alexander von Heißen, Cembalo

Georg Friedrich Händel: Ouvertu¨re zu Rinaldo

Arcangelo Corelli:

Violinsonate d-Moll, op. 5 Nr. 7

La Folia, op. 5 Nr. 12

Antonio Vivaldi:

Concerto da camera F-Dur, RV 100

Concerto La Notte, RV 104

Werke von Prowo, Merula und Sammartini

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Villa Musica.

Kontakt

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
Willy-Brandt-Platz 3
54295 Trier

Iris Berger
Tel: +49(651) 9494-256
Iris.Berger(at)add.rlp.de