Schulscharfes Lehrereinstellungsverfahren

Der Terminplan für das Schulscharfe Einstellungsverfahren 

  • 14.08.2017 Terminplan für das schulscharfe Einstellungsverfahren ist online!
  • 01.02.2017 sind keine schulscharfen Einstellungen vorgesehen!

Bitte lesen Sie unbedingt alle Informationen zu diesem Thema! 

Zum Beginn eines jeden Schuljahres (Schulbeginn nach den Sommerferien) ) werden an den allgemeinbildenden Schulen neben dem zentralen Lehrereinstellungsverfahren in der Regel auch Stellen im schulscharfen Lehrereinstellungsverfahren besetzt. Hierbei werden die zu besetzenden Stellen direkt von den am Bewerbungsverfahren teilnehmenden Schulen entsprechend einem speziell festgelegten Anforderungsprofil ausgeschrieben.

Die Veröffentlichung der Stellenausschreibungen ist jeweils auf dieser Homepage vorgesehen. Die Ausschreibungen für den Bereich der berufsbildenden Schulen erfolgen ganzjährig.

Sofern die beamtenrechtlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen, ist die Einstellung im Beamtenverhältnis vorgesehen. Im Lehramt an Grund- und Hauptschulen erfolgt die Einstellung im Beamtenverhältnis nach Besoldungsgruppe A 12 BBesO, in den übrigen Lehrämtern nach A13 BBesO.

Besonderer Hinweis für den Einsatz im Grundschulbereich

Innerhalb der ersten fünf Schuljahre nach Einstellung können Sie verpflichtet werden, für ein Schuljahr oder aber für zwei einzelne Schulhalbjahre als Vertretungsreserve an Ihrer Stammschule - oder einer anderen Einsatzschule - eingesetzt zu werden. 

Vertretungsreserve bedeutet, dass Sie nach Weisung der Schulleitung an weiteren Schulen im näheren Umkreis Ihrer Stammschule/Einsatzschule eingesetzt werden können. Anschließend ist die Zuweisung wieder an Ihre Stammschule - ohne Tätigkeit als Vertretungsreserve - vorgesehen. 

Unabhängig vom Einsatz als Vertretungsreserve möchte ich darauf hinweisen, dass beamtete und trarifbeschäftigte Lehrkräfte aus dienstlichen Gründen jederzeit abgeordnet und versetzt werden können. Einem Antrag auf Versetzung aus persönlichen Gründen während der ersten drei Jahre nach der Einstellung kann hingegen nur dann entsprochen werden, wenn außerordentliche Gründe vorliegen.

Die Bewerbung erfolgt in 3 Schritten

  1. Bewerbungen müssen bis spätestens zum Bewerbungsschluss im Wege des neuen Online-Verfahrens erfolgen.

  2. Zusätzlich sind die nachfolgend aufgeführten Unterlagen ebenfalls bis spätestens zum Bewerbungsschluss auf dem Postweg an die
    Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
    Referat 31
    Willy-Brandt-Platz 3
    54290 Trier

    zu Händen der/des jeweils zuständigen Sachbearbeiters/in zu senden.
    Der Eingang dieser Unterlagen ist für die Fristwahrung maßgeblich!

    Bewerbungsunterlagen:
    a)  unbeglaubigte Kopien der Zeugnisse über die Erste und Zweite
         Staatsprüfung für das jeweilige Lehramt

    b)  Soweit absolviert: Nachweise über Ergänzungs- bzw.
         Erweiterungsprüfungen

    c)  Lückenloser tabellarischer Lebenslauf mit Datum
         und Unterschrift

    d)  Freigabeerklärung (nur für unbefristet Beschäftigte
         bzw. Beamte auf Probe oder auf Lebenszeit erforderlich)
         – kann separat auf dem Dienstweg der ADD Trier zugesandt werden

  3. Parallel hierzu ist für jede Stelle eine zusätzliche Bewerbung direkt an die jeweilige Schule zu richten.
    Dieser sind Folgende Unterlagen zwingend beizufügen:
    a)  Schul-Bewerbungsbogen

    b)  unbeglaubigte Kopien der Zeugnisse über die Erste und Zweite
         Staatsprüfung für das jeweilige Lehramt

    c)  Soweit absolviert: Nachweise über Ergänzungs- bzw.
         Erweiterungsprüfungen sowie über Zusatzqualifikationen

    d)  Lückenloser tabellarischer Lebenslauf mit Datum und
         Unterschrift

    e)  ein Lichtbild

    f)   weitere Unterlagen, die geeignet sind zu belegen, dass das
         Anforderungsprofil für die ausgeschriebene Stelle erfüllt wird.

Hinweise auf bereits vorgelegte Unterlagen oder vorhandene Personalakten genügen nicht! Unvollständige Bewerbungsunterlagen können nicht berücksichtigt werden!

Bewerber/-innen aus anderen Bundesländern

mit abgeschlossenem 2. Staatsexamen

Lehrkräfte, die sich bereits in einem Beamtenverhältnis 

  • auf Probe
  • auf Lebenszeit oder
  • in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis 

eines anderen Bundeslandes befinden, können sich unter gleichzeitiger Vorlage einer

  • Freigabeerklärung des abgebenden Bundeslandes bewerben. 

Bei befristet im Schuldienst angestellten Lehrkräften ist eine Freigabeerklärung nicht erforderlich.

Voraussetzung für die Einstellung in den Schuldienst ist grundsätzlich

  • der Nachweis über die mit Erfolg abgelegte Erste und Zweite Staatsprüfung für das entsprechende Lehramt.

  • Lehramtsprüfungen und Lehramtsbefähigungen aus anderen Bundesländern werden in Rheinland-Pfalz gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 22. Oktober 1999 auf der Basis bestimmter Mindestnormen grundsätzlich gegenseitig anerkannt. Eine abschließende Entscheidung hierüber wird im Rahmen des Bewerbungsverfahrens getroffen.

  • Die Übernahme von bereits im Beamtenverhältnis bzw. unbefristeten Beschäftigungsverhältnis stehenden Bewerbern/innen aus anderen Bundesländern bedarf ebenfalls des Nachweises der gesundheitlichen Eignung. Hierfür ist eine erneute amtsärztliche Gesundheitsüberprüfung erforderlich.

Es ist zu beachten, dass Bewerber im Fall einer Übernahme in Rheinland-Pfalz nach den hiesigen Besoldungsbestimmungen neu eingestuft werden und sich so im Vergleich zu ihren derzeitigen Dienstbezügen Änderungen ergeben können. Eine beispielhafte Berechnung hierzu findet sich auf unserer Internetseite unter ZentraleAufgaben/Festsetzungsstelle. Weitergehende Auskünfte können zum Zeitpunkt der Bewerbung leider nicht gegeben werden, da die konkrete Berechnung der maßgeblichen Grundgehaltsstufe ausschließlich aufgrund der Personalakte erfolgen kann, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt. Die Berechnung kann frühestens erfolgen, nachdem die Versetzungsentscheidung gefallen ist.

Lehramtsanwärter/innen

Lehramtsanwärter/innen bzw. Referendare/innen benötigen keine Freigabeerklärung.

Zwingend erforderlich ist für diesen Bewerberkreis die Vorlage einer Bescheinigung, aus der die vorläufige Examensnote, das Lehramt und die Fächerkombination hervorgeht.

  • bei Bewerbern/innen, die ein rheinland-pfälzisches Studienseminar besuchen, erfolgt die Ausstellung durch das jeweilige Studienseminar

  • bei der Vornote muss es sich um eine aussagekräftige Gesamtnote handeln. Eine Auflistung von Einzelnoten ist hier nicht ausreichend! 

Bewerbungen von Lehramtsanwärtern/innen bzw. Referendaren/innen, welche die zwingend erforderliche Bescheinigung über die vorläufige Examensnote nebst Fächerkombination nicht fristgerecht vorweisen, können nur nachrangig berücksichtigt werden, d. h. die Bewerbungen werden mit der fiktiv schlechtesten Note, nämlich der Note 4,49 in das Bewerbungsverfahren aufgenommen, aber nur sofern keine Konkurrenzsituation besteht, d. h. sofern nicht auch gültige Bewerbungen mit einer Vornote oder einer endgültigen Note für die betreffende Stelle vorliegen. Die Vorlage einer Bescheinigung des Studienseminars über die Durchführung und voraussichtliche Dauer des Vorbereitungsdienstes unter Angabe des Lehramtes und der Fächer ist jedoch unerlässlich!

Diese Regelung gilt nicht für den Schulbereich Berufsbildende Schulen! Hier ist die Vorlage einer Bescheinigung über die Vornote zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren verpflichtend!

Für die Bewerber/innen mit einer bescheinigten Vornote erfolgen Einstellungszusagen grundsätzlich nur unter der Bedingung, dass die spätere Examensnote maximal um den Faktor 0,3 von der Vornote abweicht.

Bewerber/-innen aus dem rheinland-pfälzischen Schuldienst

mit abgeschlossenem 2. Staatsexamen

In das Verfahren können grundsätzlich auch Bewerbungen von bereits beamteten oder unbefristet beschäftigten Lehrkräften aus dem rheinland-pfälzischen Schuldienst einbezogen werden.

  • Die Freigabeerklärung ist zwingend erforderlich!

Lehramtsanwärter/innen

Es wird keine Freigabeerklärung benötigt. Zwingend erforderlich ist

  • der Nachweis einer vorläufigen Examensnote,
  • das Lehramt und
  • die Fächerkombination
    - bei Bewerbern/innen, die ein rheinland-pfälzisches Studienseminar besuchen,
      erfolgt die Meldung der Vornote durch die Studienseminare per Sammelmeldung 
    - bei der Vornote muss es sich um eine aussagekräftige Gesamtnote handeln 
    - eine Auflistung von Einzelnoten ist hier nicht ausreichend

Bewerbungen von Lehramtsanwärtern/innen bzw. Referendaren/innen, von denen der zwingend erforderliche Nachweis über die vorläufige Examensnote nebst Fächerkombination nicht fristgerecht vorliegt, können nur nachrangig berücksichtigt werden, d. h. die Bewerbungen werden mit der fiktiv schlechtesten Note, nämlich der Note 4,49 in das Bewerbungsverfahren aufgenommen, aber nur sofern keine Konkurrenzsituation besteht, d. h. sofern nicht auch gültige Bewerbungen mit einer Vornote oder einer endgültigen Note für die betreffende Stelle vorliegen. Die Vorlage einer Bescheinigung des Studienseminars über die Durchführung und voraussichtliche Dauer des Vorbereitungsdienstes unter Angabe des Lehramtes und der Fächer ist jedoch unerlässlich!

Diese Regelung gilt nicht für den Schulbereich Berufsbildende Schulen! Hier ist die Vorlage einer Bescheinigung über die Vornote zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren verpflichtend!

Für die Bewerber/innen mit einer bescheinigten Vornote erfolgen Einstellungszusagen grundsätzlich nur unter der Bedingung, dass die spätere Examensnote maximal um den Faktor 0,3 von der Vornote abweicht.

Bewerber/-innen mit Bildungsabschlüssen aus anderen Bundesländern

Bewerber/-innen, die mit einem Fachhochschulabschluss die Lehrbefähigung für den Grund-, Haupt- und Realschuldienst erworben haben

  • können wegen des Fehlens einer wissenschaftlichen Hochschulausbildung nicht einem rheinland-pfälzischen Zeugnis über die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen gleichgestellt werden
  • eine Beschäftigung im Beamtenverhältnis ist nicht möglich.

  • nur bei dringendem Einstellungsbedarf (keine anderen Bewerber/innen vorhanden) ist eine Einstellung im Angestelltenverhältnis möglich!

Bewerber/innen mit 2. Staatsprüfung für das  Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen
(z. B. in Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen möglich) 

  • benötigen eine zusätzliche  Bescheinigung der dortigen Bezirksregierung oder des Landesprüfungsamtes, aus der ersichtlich ist, mit welchem Schwerpunkt der Vorbereitungsdienst abgeleistet wurde und ob der Vorbereitungsdienst überwiegend an einer Grundschule, Hauptschule, Realschule oder Gesamtschule stattgefunden hat.


Bewerber/-innen mit 2. Staatsprüfung für das Lehramt für Haupt- und Realschulen 

(z.B. in Hessen möglich)

  • ist grundsätzlich dem Lehramtstyp 3 zuzuordnen und

  • ist in Rheinland-Pfalz mit einer 2. Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen gleichwertig, sofern die Prüfungsfächer mit den hiesigen übereinstimmen oder diesen im Wesentlichen entsprechen

  • Wird das Prüfungsfach Arbeitslehre nachgewiesen, so kann durch das Landesprüfungsamt geprüft werden, ob eine Gleichwertigkeit mit dem Lehramt an Grund- und Hauptschulen besteht.

Gut zu wissen

  • Hinweise auf bereits vorgelegte Unterlagen oder vorhandene Personalakten genügen nicht

  • Unvollständige Bewerbungsunterlagen können nicht berücksichtigt werden

  • Die Bewerbung muss im Online-Portal erfolgen. Alle anderen Bewerbungen werden nicht berücksichtigt!

    Ausnahmen sind im extremen Einzelfall nur möglich:
    - nach vorheriger Absprache mit dem/der jeweils zuständigen Sachbearbeiter/in.

  • Die Ausschreibungen sind nach Lehrämtern sortiert.
    In den Fällen, in denen Bewerbungen mit unterschiedlichen Lehrämtern möglich sind (Integrierte Gesamtschulen und Realschulen plus), werden die Ausschreibungen jeweils bei den betreffenden Lehrämtern aufgeführt.

  • Bewerbungen auf mehrere schulscharfe Stellen sowie eine gleichzeitige Bewerbung im landesweiten Einstellungsverfahren sind möglich.

  • Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

  • Bewerbungen von Lehrkräften, die das geforderte Anforderungsprofil nicht oder nur teilweise erfüllen, können nicht berücksichtigt werden.

  • Bewerbungen können nur bei fristgerechter Vorlage der vollständigen Bewerbungsunterlagen sowohl bei der ADD in Trier als auch bei der ausschreibenden Schule berücksichtigt werden.

    Zur Fristwahrung ist der Eingang der unter Bewerbungsschritt 2 genannten Unterlagen bei der ADD in Trier maßgebend!

  • Bei Nachsendung von Unterlagen bitte unbedingt Name, Vorname und das Geburtsdatum unter Bezugnahme auf die schulscharfe Bewerbung angeben.

  • Bewerbungen sind nur erfolgversprechend, wenn Ihre Lehrbefähigung mit dem jeweils ausgeschriebenen Lehramt sowie den geforderten Fächern, Fachrichtungen und ggf geforderten Zusatzqualifikationen genau übereinstimmt.

  • Nachweise über Zusatzqualifikationen, Fortbildungen, etc. sind nur vorzulegen, soweit in der Ausschreibung ein entsprechendes Anforderungsprofil ausdrücklich gefordert wird.

  • Bewerbungskosten und im Rahmen von Bewerbungsgesprächen entstehende Aufwendungen und Fahrtkosten können nicht erstattet werden!

Bewerbungsunterlagen und Link zu den Ausschreibungen
Kontakt

Grundschulen
Linda Kolling
Tel: +49(651) 9494-454
Linda.Kolling(at)add.rlp.de

Realschulen und Realschulen plus
Sabine Ziwes-Klodt
Tel: +49(651) 9494-523
Sabine.Ziwes-Klodt(at)add.rlp.de

Gymnasien und integrierte Gesamtschulen/Kollegs
Sonja Friedrich
Tel: +49(651) 9494-452
schulscharf.gym(at)add.rlp.de

Förderschulen
Waltraud Bläsius
Tel: +49(651) 9494-180
Waltraud.Blaesius(at)add.rlp.de

Für Berufsbildende Schulen erfolgt kein schulscharfes Lehrereinstellungsverfahren. 
Entsprechende Bewerbungen/Einstellungen erfolgen ausschließlich über das allgemeine Planstellenbewerbungsverfahren.