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Saat- und Pflanzgutüberwachung durch die ADD in Rheinland-Pfalz

Ziel ist es, den Verbrauchern hochwertiges Saatgut von Sorten mit guten pflanzenbaulichen Verwertungseigenschaften zur Verfügung zu stellen.

Instrumente, die dies gewährleisten sind:

  • die Sortenzulassung - durch das Bundessortenamt
  • die Saatgutanerkennung - durch die Landwirtschaftskammer
  • die Kontrolle des Inverkehrbringens - durch die ADD.
rechtliche Grundlagen für das Inverkehrbringen von Saat- und Pflanzgut
Überwachung durch die ADD

Von der ADD werden in Rheinland-Pfalz überwacht

  • der Saatguthandel,
  • die Abpackbetriebe,
  • die Saatgutaufbereitungsbetriebe
  • und vereinzelt auch landwirtschaftliche Betriebe 

Bei der Kontrolle werden im Wesentlichen die folgenden Fragestellungen überwacht

  • Handelt es sich um anerkanntes Saatgut/Pflanzgut?
  • Entspricht das Saatgut den gesetzlichen Anforderungen gemäß Anlage 3 der SaatgutV in Bezug auf Keimfähigkeit, Technische Reinheit, Besatz, u.a.?
  • Ist die gehandelte Sorte zugelassen (beschreibende Sortenliste, gemeinsamer Sortenkatalog der EU)?
  • Stimmt die Saatgutmischung mit der Deklaration überein?
  • Ist das Pflanzgut entsprechend der Verordnung verpackt und verschlossen?
  • Ist das Pflanzgut entsprechend der Verordnung (RebPflV) sortiert?
  • Ist das Saatgut/Pflanzgut entsprechend der Verordnungen gekennzeichnet?

Pro Jahr werden ca. 300 Saatgut- und ca. 15 GVO-Proben untersucht. Als Ergänzung hierzu werden Buchprüfungen und in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nachkontrollanbauversuche (ca. 100)  für Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Reben, u.a. durchgeführt.

Labortests, Feldversuche und phytohygienischen Überwachungsmethoden (Virustests) sollen das Kontrollbild abrunden.

Verbot der Irreführung beim Handel mit Saat- und Pflanzgut

Saatgut darf nicht unter einer Bezeichnung, Angabe oder Aufmachung zu gewerblichen Zwecken in den Verkehr gebracht werden, die zu einer Irreführung führen kann, insbesondere über die Eigenschaft, die Herkunft, die Beschaffenheit und die Behandlung.

Generell besteht eine Auskunftspflicht.

Wer Auskunft nicht, falsch oder unvollständig gibt und wer Überwachungsmaßnahmen nicht duldet, Unterlagen nicht vorlegt und die Überwachungsperson nicht unterstützt, handelt ordnungswidrig.

Kontakt

Standort Trier
Jan Görgen
Tel: +49(651) 9494-632

Theodor Legge
Tel: +49(651) 9494-618

Standort Neustadt
Martin Busche
Tel: +49(6321) 99-2597

Standort Koblenz
Bernd Wolff
Tel: +49(261) 500818-3548