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Ökologischer Landbau

Da es besonders darauf ankommt, dem ökologischen Landbau zu höchstmöglicher Glaubwürdigkeit zu verhelfen, sieht die Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) 2092/91 vom 28. Juni 2007 (Öko-VO), welche die gesetzliche Grundlage für den Öko-Landbau darstellt, verschiedene Maßnahmen zur Kontrolle der in diesem Sektor tätigen Unternehmen vor. Diese Kontrollen werden in Deutschland von speziell hierfür zugelassenen Kontrollstellen durchgeführt.

Jedes Unternehmen, das ökologische Produkte erzeugt, aufbereitet, lagert oder aus einem Drittland einführt, um sie später zu vermarkten, oder das diese Erzeugnisse vermarktet,  ist verpflichtet, diese Tätigkeit bei der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats zu melden, in dem diese Tätigkeit ausgeübt wird. 

Aus der Meldung muss u.a. hervorgehen, welche Flächen ökologisch bewirtschaftet werden, welche Produkte das Unternehmen herstellt, wo die Produkte hergestellt werden, dass sich das Unternehmen ausdrücklich verpflichtet, die Vorschriften der Verordnung einzuhalten und welche Kontrollstelle für die Kontrolle des Betriebs zuständig ist.

Die ADD überwacht die Tätigkeit der Kontrollstellen.

Datenbank

Die VO (EG) Nr. 1452/2003  (sog. „Öko-Saatgutverordnung“) regelt den Einsatz von nicht ökologisch erzeugtem Saatgut oder Pflanzkartoffeln. Der Einsatz von  konventionellem Saatgut darf nur dann erfolgen, wenn ökologisches Saatgut nicht verfügbar ist. Der Nachweis der Nichtverfügbarkeit erfolgt über die eigens dafür eingerichtete

Datenbank,

die alle ökologisch verfügbaren Arten und Sorten aufführt. Die Genehmigung für den Einsatz konventionellen Saatguts wird durch die Kontrollstellen auf Basis der Datenbank erteilt.

Das Land Rheinland-Pfalz hat das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FibL) mit der Erstellung und Weiterentwicklung der Datenbank beauftragt.

Für Fragen bezüglich der Anwendung und Nutzung der Datenbank stehen sowohl das FibL, die ADD, aber auch die Kontrollstellen zur Verfügung.

Der ADD sind darüber hinaus verschiedene Aufgaben vorbehalten, welche nicht von den Kontrollstellen durchgeführt werden dürfen. Hierzu zählen z.B. Ausnahmegenehmigungen im Tierhaltungsbereich auf Antrag.

Zusätzlich ist sie Ansprechpartner für Verbraucher, Betriebe, Kontrollstellen und Behörden für Auskünfte aller Art im Bereich des ökologischen Landbaus.

Allgemeinverfügungen und Anträge
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Kontakt

Dr. Olaf Roller
Tel: +49(0651) 9494-845

Stefan Geisthardt
Tel: +49(651) 9494-627

Karin Lex
Tel: +49(651) 9494-626

Janna Berchner (Verwaltung)
Tel: +49(651) 9494-546