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Düngegesetz

Der Zweck dieses Gesetzes ist es

  • die Ernährung von Nutzpflanzen sicherzustellen
  • die Fruchtbarkeit des Bodens, insbesondere den standort- und nutzungstypischen Humusgehalt, zu erhalten oder nachhaltig zu verbessern
  • Gefahren für die Gesundheit von Menschen und Tieren sowie für den Naturhaushalt vorzubeugen oder abzuwenden, die durch das Herstellen, Inverkehrbringen oder die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Pflanzenhilfsmitteln sowie Kultursubstraten oder durch andere Maßnahmen des Düngens entstehen können und
  • Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft oder der Europäischen Union, die Sachbereiche dieses Gesetzes, insbesondere über den Verkehr mit oder die Anwendung von Düngemitteln betreffen,

umzusetzen oder durchzuführen.

Gemäß Düngegesetz dürfen nur die Stoffe landbaulich bzw. bodennah verwertet werden, die entweder der nationalen Düngemittelverordnung (DüMV) oder der EG-Düngemittelverordnung (EG 2003/2003) entsprechen. 

Hierzu erfolgt im Rahmen der Düngeverordnung die Festlegung der guten fachlichen Praxis beim düngen. Düngung nach guter fachlicher Praxis dient der Versorgung der Pflanzen mit notwendigen Nährstoffen sowie der Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit, um insbesondere die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen, preiswerten Erzeugnissen zu sichern. Zur guten fachlichen Praxis gehört, dass Art, Menge und Zeitpunkt der Anwendung am Bedarf der Pflanzen und des Bodens ausgerichtet werden.