Ausbildung zum/zur Justizvollzugsbeamten/Justizvollzugsbeamtin (m/w/d)
Die Ausbildung wird jedes Jahr zum 01.05. und zum 01.10. angeboten. Die Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten/zur Justizvollzugsbeamtin erfolgt nur bei der Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige (GfA) in Ingelheim. Bewerbungen für Justizvollzugsanstalten werden bei der ADD nicht entgegengenommen.
Für den Ausbildungsbeginn zum 01.05.2023 werden noch bis zum 31.01.2023 Bewerbungen entgegen genommen.
Wir bieten Dir:
- eine anspruchsvolle Ausbildung im Beamtenverhältnis
- eine gute Bezahlung bereits während der Ausbildung (1.271,65 € brutto monatlich + ggf. Zuschläge, Stand: 2021)
- vielfältige Einsatz- und Fortbildungsmöglichkeiten
- krisensicherer, interessanter und vielseitiger Arbeitsplatz
- aktive Mitgestaltung in einem abwechslungsreichen Aufgabengebiet
Das solltest Du mitbringen:
- Sekundarabschluss I oder
- Qualifikation der Berufsreife (Hauptschulabschluss) und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder
- Qualifikation der Berufsreife (Hauptschulabschluss) und eine abgeschlossene Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis
Die Einstellung erfolgt jedes Jahr zum 01. Mai und 1. November und setzt voraus, dass Du erfolgreich an einem Auswahlverfahren teilnimmst. Das Bewerberauswahlverfahren umfasst insbesondere einen psychologischen Leistungstest, einen psychologischen Persönlichkeitstest und einen Sporteignungstest. Wenn Du die genannten Testungen erfolgreich absolviert hast, möchten wir Dich auch noch gerne persönlich im Rahmen eines Vorstellungsgespräches kennen lernen.
Die Ausbildung zum/zur Justizvollzugsbeamten/ -beamtin beginnt jeweils am 1. Mai bzw. 1. Oktober eines Jahres und dauert insgesamt 18 Monate. Die Ausbildung umfasst Lehrgänge an der an der Justizvollzugsschule in Wittlich von insgesamt 8 Monaten (theoretische Ausbildung) und Praktika bei der Justizvollzugsanstalt Rohrbach am Standort Wöllstein und bei der Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige am Standort Ingelheim von insgesamt 10 Monaten (praktische Ausbildung).
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum / zur Justizvollzugsobersekretär/in:
- Beamtenverhältnis auf Probe als Justizvollzugsobersekretär/in (die Probezeit als Justizvollzugsobersekretär/in dauert im Regelfall drei Jahre)
- Beamtenverhältnis auf Lebenszeit
- Beförderungsmöglichkeiten mit entsprechenden Besoldungssteigerungen:
- Justizvollzugshauptsekretär/in
- Justizvollzugsinspektor/in
Die Bruttogehälter bewegen sich derzeit von ca. 2.300,- € Einstiegsgehalt nach der Ausbildung bis zu ca. 3.400,- € Endgehalt im Endamt jeweils in Abhängigkeit der individuellen Erfahrungsstufe.
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung, die Du unter Nennung des jeweiligen Beginn Datums (01.05. o. 01.10. eines jeden Jahres), per E-Mail oder auf dem Postwege bei uns einreichen kannst. Die Adresse lautet wie folgt:
Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
Personalreferat
Willy-Brandt-Platz 3
54290 Trier
oder
Die Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, sofern ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Ansonsten werden alle Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens datenschutzgerecht vernichtet. Solltest Du jetzt noch Fragen zur Ausbildung, zum Studium oder zum Auswahlverwahren haben, kannst Du Dich jederzeit gerne an uns wenden. Hierfür steht Dir folgender Ansprechpartner zur Verfügung:
Frau Kristin Müller
Tel: +49(651) 9494-357
kristin.mueller(at)add.rlp.de
- Das Land Rheinland-Pfalz fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir wünschen uns daher grundsätzlich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von Geschlecht, einer Behinderung, dem ethnischen Hintergrund, der Religion oder sexuellen Identität. Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 des Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
- Die ADD unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch familienfreundliche Regelungen und Maßnahmen auf Grundlage der „Selbstverpflichtung zur Sicherung einer familienfreundlichen Personalpolitik“.
- Bewerber/-innen dürfen zum Einstellungstermin grundsätzlich das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (§ 19 Absatz 1 Landesbeamtengesetz - LBG -). Die Höchstaltersgrenze erhöht sich für Schwerbehinderte Menschen um 3 Jahre (§ 8 Absatz 4 Laufbahnverordnung - LbVO -).